Aufhaltestufe H2

Ein Fahrzeug-Rückhaltesystem der Aufhaltestufe H2 ist eine Schutzeinrichtung, die die Anfahrversuche TB 51 + TB 11 (siehe Tafel 1) erfolgreich bestanden hat. Sie erfüllt dann auch die Prüfbedingungen der niedrigeren Wirkungsbereiche T1, T2, T3, N2 und H1.

Betonschutzwände der Aufhaltestufe H2 können grundsätzlich in zwei Ausführungen hergestellt werden: als eingespannte Wände oder als frei stehende Wände.

Abhängig von der Art der Aufstellung ergibt sich bei den Systemen ein unterschiedlicher Wirkungsbereich. Diese Kenngröße beschreibt den Abstand zwischen der dem Verkehr zugewandten Seite der Betonschutzwand und der maximalen dynamischen seitlichen Position des Systems bei Anprallprüfungen gemäß DIN EN 1317-2. Ein Wirkungsbereich W1 bedeutet, dass wesentliche Teile nach einem Aufprall maximal 0,6 m von der dem Verkehr zugewandten Seite entfernt sind (siehe Tafel 2).

Eingespannte Wände (z. B. H2 W1)

Eingespannte Wände benötigen einen Unterbau aus Beton oder Asphalt. Dieser Unterbau wird häufig in einem separaten Arbeitsschritt in Form eines gleitgeschalten Profils hergestellt.

Vorteil dieser Bauweise ist der sehr geringe Wirkungsbereich. Eingespannte Betonschutzwände werden daher vor allem eingesetzt vor Gegenständen und Kunstbauwerken und bei hohen Abkommenswahrscheinlichkeiten.

Frei stehende Wände

Frei stehende Wände benötigen keinen speziellen Unterbau. Sie werden unmittelbar auf einem definierten Planum, anstehendem Boden, Schotter, Beton oder Asphalt mit dem Gleitschalungsfertiger hergestellt. Weil nur das eigentliche Profil hergestellt wird, ist diese Bauweise extrem schnell. 

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